Am 3. April 1979 kam ich in Perleberg zur Welt. Das liegt in Brandenburg an der B5 zwischen Hamburg und Berlin und es liegt daran, dass es dort damals ein Krankenhaus mit ausgewiesenem Fachpersonal für derlei spezielle Fälle wie mich gab.
Aufgewachsen bin ich bis zum Abitur in Seehausen, ein paar Kilometer von Perleberg entfernt, im nördlichsten Sachsen Anhalt. Heute lebe ich mit meiner Familie genau dazwischen, bei Wittenberge, was die Leute immer mit dem berühmten Wittenberg verwechseln. Weit bin ich also noch nicht gekommen, außer einem Abstecher nach Hamburg für ein paar Jahre.
Nach dem Wehrdienst habe ich eine zahlenlastige Ausbildung absolviert. Noch heute bin ich hauptberuflich mit Daten beschäftigt, mein Ausgleich dazu sind die Buchstaben geworden.
Alles begann mit einer unerwarteten Eins im Deutschunterricht für eine umgedichtete Version eines Gedichteklassikers, war es Prometheus? Ich weiß es nicht mehr. Ich hatte Blut geleckt und fortan war ich Dichter.
Vor ein paar Jahren bin ich dann erwachsen geworden und vom Verfassen flachwitziger Reime zum Schreiben von Romanen übergegangen. Es fing mit den Zwergtrollen an, die, so herausfordernd sie auch waren, mir das Schreiben leicht gemacht haben. Abgesehen davon, dass ein Fantasyroman wenig Recherchearbeit benötigt, ließen sie mir viel Raum und die Möglichkeit, zu entdecken, dass ich überhaupt so etwas wie Fantasie besitze. Wenn ich Glück habe, finde ich ein paar Leser, die diese Fantasie mit mir teilen und die beim Lesen meiner Geschichten ein wenig vom Alltag abgelenkt werden.
Interview
Motto: Ein jeder blickt anders auf die Realität.
Was zeichnet dich aus?: Optimismus, Humor, Geduld, Neugier, Begeisterungsfähigkeit
Woher nimmst du deine Ideen?: Inspiration durch andere Autoren, Musik (ganz wichtig), Beobachtung von Mensch und Natur, eigene Empfindungen und Gedanken
Womit verbringst du die Zeit, wenn du keine Bücher schreibst?: Familie, Job, Gassi gehen, Renovieren
Wem bist du dankbar?: Meiner Frau und ihrer endlosen Geduld mit mir und dem Laptop neben ihr auf der Couch. Und meinen Kindern mit ihren hilfreichen, ehrlichen Anregungen. Und allen, denen ich noch heimlich vom Mund abschauen durfte, um sie in meinen Geschichten zu verewigen.
